Wie CARE
Frauen und Mädchen
weltweit unterstützt

70 % der ärmsten Menschen weltweit sind weiblich.

Armut, die Folgen der Klimakrise, Konflikte und gesundheitliche Notlagen erleben Frauen und Mädchen ganz anders als Männer. Das macht bei ihrer Unterstützung spezielle Ansätze nötig. Diese Ansätze sind einer der Schwerpunkte in der weltweiten Arbeit von CARE.

Mit Bildung zu mehr Selbstbestimmung

Der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben für Frauen ist Bildung. Ein zusätzliches Schuljahr kann den Verdienst einer Frau um 10 bis 20 % erhöhen. Wo Mädchen nicht dasselbe Maß an Bildung erhalten wie Buben, wird Potenzial verschenkt. In Nepal können nur 55 % der Frauen lesen. Mädchen sind aufgrund sozialer Normen oft benachteiligt. Armut und Diskriminierung bestimmen ihren Alltag. Viele müssen im Haushalt helfen und können nicht in die Schule gehen. Sie lernen weder lesen noch schreiben und werden häufig früh verheiratet. CARE ermöglicht jungen Mädchen in Nepal den Schulbesuch und damit eine bessere Zukunft.

Ragini kann wieder lernen
Über drei Jahre hat Ragini (13) keine Schule besucht. Mit neun Jahren musste das Mädchen die Schule abbrechen und sich um seine fünf jüngeren Geschwister und den Haushalt kümmern. Raginis Mutter Sangrita (Bildmitte) war oft krank oder musste den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten. Jetzt holt Ragini ihre Schulbildung in einer CARE-UDAAN-Schule nach! „Es ist so schön zu sehen, wie Ragini lacht, wenn sie von der Schule nachhause kommt. Sie hat dort Freundinnen gefunden“, erzählt ihre Mutter Sangrita strahlend.

Das CARE-Projekt UDAAN

ermöglicht Mädchen aus den ärmsten und am meisten sozial ausgegrenzten Familien im Süden Nepals, ihre Schulbildung in einem speziellen Förderprogramm nachzuholen. Neben Englisch, Mathematik und Naturkunde wird auch Wissen über die nepalesische Gesellschaft, politische Institutionen und Ökonomie vermittelt. Dadurch bekommen die Mädchen ein besseres Verständnis für ihre Rechte und Möglichkeiten. Nach der CARE-Schule können sie in den regulären Schulbetrieb einsteigen.

Spargruppen verändern Leben
In Spargruppen, die CARE in vielen Ländern weltweit etabliert hat, lernen Frauen gemeinsam den Umgang mit Finanzen. „Ich dachte, ich kann mit Geld umgehen. Aber erst das Training zum Thema Sparen und wie man sein Einkommen auf mehrere Standbeine stellt, hat mir wirklich die Augen geöffnet! Plötzlich waren da so viele Möglichkeiten!”, erzählt Atala Fenta, die Teilnehmerin einer Spargruppe in Äthiopien. Durch die Gruppe veränderte sich vieles im Leben der jungen Mutter. Sie begann, ihre Ausgaben und Einnahmen genau zu dokumentieren und lernte, mehr Geld zu sparen. Schließlich kam ihr die Idee, einen Teil ihres Hauses für ein paar Stunden pro Woche in ein Café umzuwandeln. Mit dem Gewinn konnte Atala ein Stück Land kaufen, auf dem sie ein Haus baut. Nun kann sie gut für ihre Familie sorgen und ihrer kleinen Tochter ein Vorbild sein.

CARE-Kleinspargruppen – ein erfolgreiches Rezept gegen Armut

Im Jahr 1991 wurde im Niger der erste CARE-Frauensparverein gegründet, um wirtschaftliches Denken zu fördern. In einigen Ländern fördert CARE weibliche Jungunternehmerinnen beim Verwirklichen ihrer Visionen, zum Beispiel in Jordanien, um ihnen dabei zu helfen, nachhaltiges Einkommen zu erzielen.

Millionen Menschen in 54 Ländern haben bislang von einer CARE-Spargruppe profitiert.

Auf unterschiedlichste Arten

hilft CARE Mädchen und Frauen dabei, Fähigkeiten zu erwerben, die ihnen ganz praktisch in ihrem Alltag helfen und Perspektiven eröffnen. Dabei geht es um die Gleichberechtigung der Geschlechter. Denn die Ungleichheit der Geschlechter ist eine der größten Bedrohungen für nachhaltige Entwicklung und eine der Hauptursachen für Armut weltweit. Unterstützen Sie CARE, indem Sie ein CARE-Paket® spenden oder eine Patenschaft „Frauen stärken“ abschließen.

Mari Lang ist CARE-Botschafterin für Frauen und Mädchen

Andrea Barschdorf-Hager und Mari Lang ©Patricia Weisskirchner

Botschafterin für Frauen und Mädchen Mari Lang (rechts) mit CARE Österreich-Geschäftsführerin Andrea Barschdorf-Hager (links).

Die ORF-Journalistin und Moderatorin Mari Lang ist die neue CARE-Botschafterin für Frauen und Mädchen und war Gesprächspartnerin im „CARE in Action“ Podcast. Sie bezeichnet sich selbst als „glühende Feministin“ – die Anliegen von Frauen und Mädchen sind ihr eine Herzensangelegenheit. Mari Langs eigener Podcast „Frauenfragen“ ist ein Riesenerfolg. Darin stellt sie die Fragen, die normalerweise nur Frauen gestellt werden, an 20 prominente Männer aus Medien, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Die Unterhaltungen mit Mari Lang bringen nicht nur ihre Interviewpartner, sondern mit Sicherheit auch ihr Publikum zum Nachdenken. Andrea Barschdorf-Hager sprach mit ihr über die Herausforderungen, mit denen sich speziell Frauen im Alltag und im Berufsleben konfrontiert sehen, hier bei uns und weltweit.

ORF-Journalistin Mari Lang
im CARE-Podcast

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Ab 23. September 2021 im Buchhandel erhältlich:

Mari Lang
Frauenfragen: Männer antworten
ISBN 978-3-7011-8196-4
€ 22,00
Verlag Leykam

Frauen geraten weltweit allzu häufig in Abhängigkeit,

wenn sie nicht selbst für ihren Unterhalt und das Wohl ihrer Kinder sorgen können. Wer Geschlechter-Ungleichheit bekämpft, bekämpft damit auch die Armut in der Welt.
Bitte unterstützen Sie Mädchen und Frauen mit einem CARE-Paket® oder einer Patenschaft „Frauen stärken“!

CARE-Spargruppen

Mit 44 Euro ermöglichen Sie einer Frau in Äthiopien die Teilnahme an einem Kurs für Unternehmensführung.
Mit 75 Euro können Sie eine junge Mutter mit dem Nötigsten für die Geburt und die ersten Monate danach ausstatten, z.B. sterile Handschuhe und Seife, Decke, Babykleidung und Windeln.