Meteorologe Andreas Jäger:
„Helfen wir Menschen in gefährdeten Regionen dabei, sich an das veränderte Klima anzupassen!“

Der Kampf gegen den Klimawandel ist Ihnen wichtig?

CARE macht global seit Jahren Druck, dass endlich Maßnahmen gesetzt werden, um das Fortschreiten der Erderwärmung aufzuhalten. Schon jetzt leiden Millionen Menschen in ärmeren Ländern unter den katastrophalen Folgen der Klimakrise.

CARE kämpft für mehr Unterstützung für die Menschen, deren Heimatregionen die Folgen des Klimawandels mit voller Härte zu spüren bekommen. Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürren und weitere extreme Wetterereignisse werden häufiger und zerstören oder bedrohen die Existenz von Millionen Menschen. Sie brauchen unsere Hilfe!

CARE Klimapaket
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Der bekannte Meteorologe Andreas Jäger

setzt sich als CARE-Themenbotschafter für die Menschen ein, die in der Debatte um den Klimawandel noch immer zu wenig Gehör finden. „Die afrikanische Sahelzone und einige Küstengebiete in Asien sind schon heute kaum mehr bewohnbar. Millionen Menschen kämpfen dort jeden Tag ums nackte Überleben. Sie können sich vor Extremereignissen wie Ernteausfällen oder Überschwemmungen nicht schützen“, sagt Jäger. „CARE unterstützt Menschen in besonders gefährdeten Regionen dabei, sich an die veränderten Umwelt- und Klimabedingungen anzupassen.

Deshalb meine große Bitte: Helfen wir gemeinsam mit einem CARE-Klimaschutz-Paket. Vielen Dank!“

CARE Klimaschutz-Paket

Ein CARE-Klimaschutz-Paket um 30 € versorgt eine Familie mit Saatgut und hilft ihr bei der Anpassung an den Klimawandel.

Meteorologe Andreas Jäger
im CARE-Podcast

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Wenn auf Feldern kein Korn mehr wächst,

weil der Regen ausbleibt, hungern die Menschen. So hat der Klimawandel in Simbabwe zu einem Mangel an Lebensmitteln geführt. Viele Familien haben nichts zu essen. Termiten sind oft die einzige Nahrung, die sie überhaupt noch finden.

Ester (61) weint, wenn sie daran denkt, woher die nächste Mahlzeit kommen soll. Sie kümmert sich allein um vier Enkelkinder, die keine Eltern mehr haben. Die 13-jährige Rudo hat auf einem Erdhügel Termiten gesammelt und in einer Schüssel nach Hause gebracht. Zum Kochen ist noch ein wenig Öl in einer kleinen Plastikflasche geblieben. Mehr Zutaten besitzt Ester nicht. „Wir müssen Termiten essen. Andere Nahrung haben wir nicht“, sagt sie.

Im südlichen Afrika

hungern Millionen Menschen – wie Esters Familie – wegen der Klimakrise. „Es regnet nicht mehr wie früher. Wenn die Leute etwas anbauen, gedeiht es nicht“, sagt CARE-Nothelferin Mary Wolff. Viele Länder auf dem Kontinent leiden an Dürre in einem nie zuvor gesehenen Ausmaß.

„Wirtschaftlich stärker entwickelte Länder, mit hohen CO2 Emissionen, tragen überdurchschnittlich viel zur Klimakrise bei, während wirtschaftlich weniger entwickelte Länder, vor allem des globalen Südens, besonders darunter leiden. Dieses Ungleichgewicht dürfen wir so nicht hinnehmen, das Stichwort hier ist Klimagerechtigkeit. Sowohl bei Maßnahmen zur Klimawandelvermeidung als auch bei Maßnahmen zur Anpassung an dessen Auswirkungen müssen wir solidarisch sein.“
Leonore Gewessler

Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie

Lesen Sie hier die Langversion

„Klimaschutz geht uns alle an. Wir stehen mit der Klimakrise vor der großen globalen Herausforderung unserer Zeit. Für uns, unsere Kinder und kommenden Generationen wollen wir eine intakte und gesunde Umwelt sicherstellen, dabei soziale Gerechtigkeit stärken, die ökologische Vielfalt erhalten und unabhängig von Kohle, Öl und Erdgas werden.
Um zu verhindern, dass der Krisen- zum weltweiten Dauerzustand wird, müssen wir all unsere Energie aufbringen, größtes Engagement und vollen Einsatz zeigen – für eine gute, gerechte und klimafreundliche Zukunft. Dabei sind vor allem die Industrieländer, die in den vergangenen Jahren besonders vom wirtschaftlichen Wohlstand auf Basis fossiler Energien profitiert haben, gefordert, ihre Verantwortung wahrzunehmen und einen Beitrag zu einer global lebenswerten, klimafreundlichen Zukunft zu leisten. Wirtschaftlich stärker entwickelte Länder, mit hohen CO2 Emissionen, tragen überdurchschnittlich viel zur Klimakrise bei, während wirtschaftlich weniger entwickelte Länder, vor allem des globalen Südens, besonders darunter leiden. Dieses Ungleichgewicht dürfen wir so nicht hinnehmen, das Stichwort hier ist Klimagerechtigkeit. Sowohl bei Maßnahmen zur Klimawandelvermeidung als auch bei Maßnahmen zur Anpassung an dessen Auswirkungen müssen wir solidarisch sein. Gemeinsam mit der Wissenschaft, einer fairen, klimafreundlich ausgerichteten, globalen Wirtschaft, Innovationen, die Lösungen für die Probleme von morgen anbieten, und vielen wichtigen Investitionen in die richtige – in eine klimafreundliche und sozial gerechte – Richtung werden wir das schaffen. Global gerechter Klimaschutz ist die richtige Lösung zur richtigen Zeit. Klimaschutz sorgt für Wertschöpfung, tausende zukunftssichere Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität. So schaffen wir für alle, Schritt für Schritt, den Umbau hin zu einer Welt mit mehr Lebensqualität und sozialer Gerechtigkeit – die niemanden zurücklässt. Auf diesen Weg machen wir uns – in Österreich und der EU.“

Unser Planet steuert auf eine Erderwärmung von bis zu vier Grad Celsius zu.

Weite Flächen der Erde könnten unbewohnbar werden.

Bis 2070 wären rund drei Milliarden Menschen Hitze wie in der Sahara ausgesetzt.

Schon heute hängen die schlimmsten Hungerkrisen weltweit mit dem Klimawandel zusammen.

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Meteorologe Andreas Jäger und CARE Österreich-Geschäftsführerin Andrea Barschdorf-Hager über die Auswirkungen des Klimawandels in den ärmsten Ländern.

Immer mehr Menschen

müssen wegen Veränderungen beim Klima aus ihrer Heimat fliehen. „Das ist für Millionen Familien längst harte Realität“, sagt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. „Kommt es zu einem globalen Temperaturanstieg von drei oder mehr Grad, könnte die ohnehin schon fragile Situation für viele ärmere Länder unwiderruflich eskalieren. Hunderte Millionen Menschen könnten vertrieben werden. Wir müssen also alles dafür unternehmen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.“

Eduardo und Elisa dos Santos ©CARE | Tom Greenwood
Elisa da Costa und ihr Mann Eduardo dos Santos sind in Ost-Timor mit der Hilfe von CARE beim Anbau von Kaffee neue Wege gegangen. CARE sorgt dort mit einem Klimaprojekt dafür, dass auch die kleinen und von Familien geführten Landwirtschaften überleben können. Elisa und Eduardo setzen alles daran, dass ihr Sohn Nelio (auf dem Foto etwa 10 Monate alt) eine gute Zukunft hat!

Bitte helfen Sie mit einem CARE-Klimaschutz-Paket!

Meteorologe Andreas Jäger

Meteorologe und CARE-Themenbotschafter Andreas Jäger setzt sich für den Kampf gegen die Klimakrise ein.

Auch in Niger,

einem der ärmsten Länder der Welt, sind die Auswirkungen schon spürbar. Die Not wächst, Hunger breitet sich aus. „Viele Mütter verzichten auf Mahlzeiten, damit sie die Familie ernähren können“, sagt CARE-Helferin Rakietou Hassane Mossi. „Die Erträge sinken von Jahr zu Jahr. Mir erzählen Bauern, dass sie früher so viel Getreide hatten, dass sie es am Markt verkaufen konnten. Jetzt werfen die Felder oft nicht mal genug für die eigene Familie ab.“

So hilft CARE

Sieben Jahre litten die Menschen in Niger unter Dürre. Dann fiel in einigen Regionen plötzlich in kurzer Zeit so viel Regen, dass es zu Überschwemmungen kam. CARE stärkt Bauern und Bäuerinnen bei der Anpassung an die neuen Bedingungen, die der Klimawandel vorgibt. „Wir bieten Trainingsprogramme an und helfen dabei, widerstandsfähigere Pflanzen anzubauen oder neue Methoden zur Bewässerung einzusetzen“, berichtet Hassane Mossi.